
Herrlich! Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Natur blüht auf. HATSCHI. Oh, nein. Gerade jetzt, wo es schön wird und der Frühling uns nach draußen lockt, taucht der Heuschnupfen wieder auf und verdirbt den Genuss.
Die Alternative zu geschwollenen, juckenden Augen und einer ständig laufenden Nase sind oftmals Medikamente, die nebenbei so müde machen, dass man die schönen Frühlingstage mehr oder weniger verschläft.
In der Chinesischen Medizin gibt es die Möglichkeit, Heuschnupfen mittels Akupunktur, Kräutern und sogar der Ernährung zu lindern, ohne dass uns Nebenwirkungen das Leben und den Alltag schwer machen.
Heuschnupfen aus Sicht der TCM
Betrachten wir die Entstehung von Heuschnupfen aus der Perspektive der TCM, kommen zwei Komponenten zusammen. Der akute Auslöser ist ein krankmachender Faktor von außen, im Fall des Heuschnupfens „Wind“. Hinzukommen muss jedoch eine „Schwäche“ des Körpers, der uns anfällig macht für den äußeren Faktor. Dabei kommt eine Schwäche der Funktionskreise Lunge, Milz oder Niere (angeborene Disposition) in Frage.
Behandlungsmöglichkeiten
Nachdem durch eine ausführliche Anamnese, Zungen- und Pulsuntersuchung eine chinesische Diagnose gestellt wurde, gibt diese den Behandlungsplan vor. Umgesetzt werden kann dieser mittels Akupunktur und chinesischen Heilkräutern, die in Tabletten- oder Granulatform eingenommen werden können. Über die Ernährung kann unterstützend eingewirkt werden.
Die Akupunktur erfolgt bestenfalls täglich über einen Zeitraum von etwa einer Woche.
Einige Wochen vor Beginn der Allergiesaison kann über Kräuterpräparate bereits die Körperabwehr gestützt und so die Allergie deutlich gemindert werden.
Was kann ich selbst tun?
Mit bestimmten Lebensmitteln kann der Körper unterstützt werden.
Frühlingszwiebeln, Ingwer und Koriander unterstützen den Körper darin, krankmachende Faktoren loszuwerden. Walnüsse und Shiitake-Pilze stärken den Körper, v. a. den Funktionskreis Niere.
Um den Körper und die Mitte bzw. die Verdauung darüber hinaus nicht zu belasten, sollten rohe, kalte, sehr fettige, sehr scharfe und reizende Lebensmittel gemieden werden.
